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RC Kitzingen erhält Spende für Bekämpfung der Kinderlähmung

Im Jahr 2016 wurde René Kinstle, Leiter des Diakonie-Seniorenhauses Mühlenpark in Kitzingen, erstmals auf eine bemerkenswerte Aktion aufmerksam. Weltweit sammelten Rotary-Clubs Plastikflaschendeckel, um sie zu recyceln und mit dem Erlös die Bekämpfung der Kinderlähmung zu unterstützen. Seitdem haben sie im Diakonie-Seniorenhaus Mühlenpark beeindruckende 80.000 Deckel mit einem Gesamtgewicht von 180 Kilogramm gesammelt. Dies entspricht etwa 170 finanzierten Impfungen. Das evangelische Pfarramt in Abtswind teilte diese erfreulichen Informationen in einem Schreiben mit.

Am vergangenen Montag nahm Andreas Rauh, der derzeitige Präsident des Rotary Clubs Kitzingen, die großzügige Deckel-Spende entgegen. Er versicherte, dass der Rotary Club die Verwertung der Deckel übernehmen werde. Am Freitag folgte dann die erfreuliche Nachricht: Dank der Unterstützung des Kitzinger Rotary Clubs und Rotary International konnte der Erlös so erhöht werden, dass nunmehr 370 Impfdosen finanziert werden können.

Die Sammlung und das Recycling von Plastikflaschendeckeln zur Finanzierung von Impfdosen im Kampf gegen die Kinderlähmung ist ein inspirierendes Beispiel für eine lokale Initiative mit globaler Wirkung. Dank des Engagements des Rotary Clubs Kitzingen und der Unterstützung von Rotary International können immer mehr Impfungen finanziert werden, um die Krankheit auszurotten. Während wir uns dem Ziel einer poliofreien Welt nähern, erinnert uns diese Aktion daran, dass wir durch gemeinsame Anstrengungen und bewusstes Recycling einen bedeutenden Beitrag zum Schutz der Gesundheit und des Wohlergehens von Kindern auf der ganzen Welt leisten können.

Foto: Beate Krämer / mainpost.de

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