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Interview mit Governor Stefan Kuchenmeister nach 9 Monaten im Amt

Der Start war ein Sprung ins kalte Wasser. Du bist aus dem Stand in das Governoramt gekommen. Wie fühlt es sich für Dich heute an?

Mir geht es gut. Es ist eine herausfordernde Aufgabe, die mir auch viel Freude bringt. Alle 69 Clubs im Distrikt habe ich besucht, Zuversicht und Freude kommen durch die Begegnungen mit den Menschen vor Ort. Denn mir ist klar, dass wir nur gemeinsam Veränderung schaffen! Gemeinsam tragen wir die Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft.

Du hast einen Dialog zwischen den Generationen begonnen. Wo stehen wir? 

Aus dem Action Plan habe ich vier Ideen entwickelt. Wir verknüpfen uns enger, tun etwas für die junge Generation und kommen miteinander ins Gespräch. Es liegt nun an uns, die nachfolgende Generation besser einzubinden. Wir müssen Hand in Hand arbeiten, um die Welt für kommende Generationen zu erhalten und zu verbessern!

Das schaffst Du nicht allein …

Stimmt! Die ehemaligen Governor Heribert Trunk und Daniela Singer haben mir mit viel Hingabe das Schwimmen beigebracht. Jan Mittelstädt hat mir sehr inspirierend den Action Plan erklärt. Und ohne meine Finanzchefin Doris Beier-Storch ginge gar nichts. Wir bleiben natürlich voll im Budget!

Hast Du einen Einflüsterer?

Sogar drei! Dirk Engels und Heribert Trunk. Und vor allem auch Christine Büring lag mir auf vielen Autofahrten im Ohr. Und – Mann oh Mann, Christine kennt Rotary in allen Facetten. Sie wird eine großartige Direktorin in Evanston! Und viele andere helfen auch mit. Nur durch gemeinsame Anstrengungen konnte ich all die Herausforderungen meistern.

Was kommt noch?

Wir werden am 15. Juni in Coburg eine Distriktkonferenz mit 600 Rotariern feiern. Wir sind bereits restlos ausverkauft. Das wird ein großer Festtag!

Was ist das Besondere an dieser Distriktkonferenz? 

Mit Thüringer Bratwürsten und fränkischen Bocksbeuteln habe ich alle um den Finger gewickelt. Und wir haben Mitmacher-Awards ausgeschrieben. Ich habe jeden einzelnen Club besucht und alle motiviert, sich im Stil einer Oscar-Preisverleihung daran zu beteiligen. Alle identifizieren sich mit unserer Sache. Rotary at its best. Die Distriktkonferenz wird zudem Rotarier, die Experten in bestimmten Sachgebieten sind, zusammenführen. Wir werden zu Ergebnissen kommen. Dann übergebe ich den Staffelstab an meine Nachfolger Udo Feldheim, Ekkehard Schippers und Dirk Engels. Das ist ja schön bei Rotary, dass wir alle unterschiedliche Typen sind und jedes Jahr andere Menschen in Verantwortung sind, jeder engagiert und entschlossen. Wir können uns auf die Zukunft freuen.

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